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Das Konservative gehört sehr wohl zur CDU

Berlin/Düsseldorf (idea) “ Eine Diskussion um die Ausrichtung der Unionsparteien hat der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Armin Laschet, mit seiner Warnung vor einem Rechtsruck der Partei ausgelöst. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte er gesagt: „Wir müssen deutlich machen, dass der Markenkern der Christlich-Demokratischen Union eben nicht das Konservative ist, sondern dass das christliche Menschenbild über allem steht.“ Die CDU sei auch „keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten“. Er widersprach damit dem designierten bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der erklärt hatte: „Wir sind für die bürgerliche Mitte, aber auch für die demokratische Rechte da. Kritik an den Aussagen Laschets übt die „WerteUnion“, ein Zusammenschluss der Konservativen in den Unionsparteien. Die Äußerungen seien „vollkommen unverständlich“, denn Konservative hätten neben dem sozialen und dem wirtschaftsliberalen Flügel die CDU „zur erfolgreichsten überregionalen Volkspartei in Europa gemacht“, erklärte die Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der WerteUnion, Sabine Baum (Engelskirchen/Bergisches Land). Indem die CDU konservative Positionen in ihre Politik einbezogen habe, sei es über Jahrzehnte gelungen, „die Etablierung einer demokratisch legitimierten Partei rechts der Union“ zu verhindern. Das Erstarken der AfD sei auch dadurch möglich geworden, dass die Parteiführung konservative Positionen aufgegeben habe, insbesondere bei der Flüchtlings- und Migrationspolitik

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