Quelle: idea Foto: brot-fuer-die-welt.de

Statt knallen lieber spenden?

Berlin/Losheim (idea) “ Scharfe Kritik an der evangelischen Initiative „Brot statt Böller“ hat die „Aktion 3. Welt Saar“ (Losheim am See) geübt. Seit mehr als 30 Jahren ruft das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ dazu auf, auf Feuerwerk an Silvester zu verzichten und das eingesparte Geld für Menschen in Not zu spenden. Nach Ansicht der Aktion 3. Welt Saar besteht der unterstellte Zusammenhang zwischen dem Feuerwerk sowie Hunger und Armut nicht. Er sei beliebig gewählt: „Genauso gut könnte man dazu aufrufen, keine Weihnachtsbäume, Smartphones, Bücher oder Jogginganzüge zu kaufen, keinen Wein zu trinken oder Fußballspiele ausfallen zu lassen.“ Der Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität führe ins Leere, „wenn er mit einer Leidensmiene und dem moralischen Zeigefinger einhergeht“, so Hans Wolf vom Vorstand der Aktion 3

Quelle: idea Foto: idea/kairospress

Kraft aus dem Glauben schöpfen

Stuttgart/Darmstadt (idea) “ Zum Jahreswechsel rufen evangelische Kirchenleiter dazu auf, aus dem christlichen Glauben Kraft und Trost zu schöpfen. Sie verweisen dazu auf die Jahreslosung 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart) würdigt in seiner Neujahrsbotschaft die „überwältigende Hilfsbereitschaft“ in Deutschland für die Flüchtlinge. 2015 sei nicht nur ein weiteres Jahr des Kriegs und Terrors gewesen, sondern auch ein Jahr des „Ja, wir wollen das schaffen!“. Man sei dabei nicht naiv und auch nicht immer furchtlos: „Aber wir stellen uns der Aufgabe, die auch im neuen Jahr nicht kleiner werden wird.“ Kraftquelle dafür sei Jesus Christus. Wer sich von seiner Liebe getragen wisse, könne andere tragen und ertragen

Deutschland will helfen

Die Bereitschaft der Deutschen, Flüchtlingen zu helfen, ist ungebrochen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Sozialwissenschaftliche Institut (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) heute in Hannover veröffentlicht hat. So können sich mehr als die Hälfte (51 Prozent) der über 2000 Befragten vorstellen, ein Flüchtlingsheim in ihrer Nähe zu unterstützen. Elf Prozent der Befragten haben das bereits in der Vergangenheit getan. 37 Prozent geben an, Sachspenden für Flüchtlinge geleistet zu haben. Weitere 48 Prozent können sich vorstellen, künftig zu spenden. Mit 13 Prozent ist auch die Bereitschaft, selbst Flüchtlinge aufzunehmen, immer noch hoch …