„Menschenrechtsverletzungen ahnden“

Menschenrechtsverletzungen müssen auch in den Philippinen strafrechtlich geahndet werden. Dies forderte Prälat Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, im Rahmen eines Besuchs in den Philippinen. Im Rahmen eines Vortrags bei der Vollversammlung des Nationalen Kirchenrates der Philippinen betonte er die Bedeutung der Menschenrechte für die Arbeit der Kirchen in Deutschland und weltweit; die philippinische Regierung müsse entschiedene Schritte zur Beendigung der Kultur der Straflosigkeit bei schweren Menschenrechtsverletzungen und zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern unternehmen. Auf Einladung des Nationalen Kirchenrates besucht Dutzmann die Philippinen vom 22. bis 28. November mit einer Delegation von Vertretern von Brot für die Welt und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM).

UN-Klimakonferenz in Paris

Eine Vorreiterrolle für eine verbindliche Begrenzung der Erderwärmung haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, von Deutschland und Europa eingefordert. Durch die Auswirkungen des Klimawandels seien Frieden und Stabilität gefährdet. „Neue Fluchtursachen entstehen!“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung zu der vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris stattfindenden UN-Klimakonferenz.

Kein Tag wie jeder andere: neuer Liturgischer Kalender online

Welcher Feiertag ist am kommenden Sonntag? Wie lautet der Wochenspruch und welcher Predigttext erwartet mich? Wann ist der nächste hohe Festtag? Auf diese und andere Fragen gibt der neue Liturgische Kalender der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) Auskunft, der zum Beginn des neuen Kirchenjahres online geht.

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Kein Leben ohne Sterben

Warum es sich lohnt, sich den eigenen Ängsten vor dem Tod zu stellen.
Am letzten Sonntag war Totensonntag. Viele Menschen erinnern sich an diesem Tag an ihre verstorbenen Angehörigen. Bei mir selbst lösen solche Tage immer ein banges Gefühl aus. Denn auch wenn mir der Tod im Sonntagabendkrimi normal erscheint, sobald er mein persönliches Leben streift, ist er das nicht mehr. Der Tod ist ein Störfaktor, an den ich möglichst wenig denken will. Ich weiß zwar, das Leben ist kurz. Dennoch verdränge ich diese Wahrheit lieber …

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Die Lösung beginnt vorn!

Viele Fragen lassen sich klären, wenn man den Anfang im Blick hat.
Letztens habe ich meinem Nachbarn beim Spalten seines Holzes geholfen. Es war ein eigenartiges Gefühl, wenn die Spaltmaschine eine Sache in zwei Teile zerlegt hat. Ein Detail ist mir dabei ins Auge gesprungen: Der Kern der Baumscheibe, die Mitte des Ganzen. Sie markiert den zeitlichen Beginn des ganzen Baumes. Manche der Scheiben sind heute so dick, dass ich sie nicht umfassen kann. Angefangen hat die Geschichte dieses Baumes aber mit einem kleinen Kern. Um ihn herum ist der Baum gewachsen, Jahresring für Jahresring.