Aufforderung zum Dialog über die Zukunft der Erde

Der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), hat die Enzyklika von Papst Franziskus, „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ in einer ausführlichen Stellungnahme als Impuls für einen „neuen Dialog“ über die Gestaltung der Zukunft unseres Planeten gewürdigt.

„In der Nähe bleiben und Brücken schlagen“

Mit einem deutlichen Votum für eine kirchliche Präsenz in ländlich-peripheren Regionen ist am Sonnabend im sächsischen Kohren-Sahlis die 3. Land-Kirchen-Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende gegangen. Zu der Konferenz waren mehr als 60 Delegierte aus 20 EKD-Landeskirchen in der Kleinstadt südlich von Leipzig zusammengekommen, um unter dem Thema „Kirchenbilder – Lebensräume“ die zukünftigen Perspektiven von „Kirche in der Fläche“ zu diskutieren.

„Ein überzeugender Repräsentant lutherischer Theologie“

„Mit Eduard Lohse ist ein Mensch von uns gegangen, dessen Wirken für unsere Kirche kaum zu überschätzen ist.“ Mit diesen Worten hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin), seinen Amtsvorgänger, Landbischof i. R. Prof. Dr. Eduard Lohse gewürdigt, der am Dienstagabend dieser Woche im Alter von 91 Jahren gestorben ist.

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Schildkrötenperspektive ade

Warum es gut tut, beim Gebet auch mal auf Gott zu hören. Ein Interview.
Egal, ob gläubig oder nicht: Jeder Mensch hat es in seinem Leben schon einmal getan. Manche machen es mehrmals täglich, andere nur ganz selten: Nämlich ein Gebet sprechen – und sei es auch nur das sprichwörtliche Stoßgebet. Laut Wikipedia ist ein Gebet eine „verbale oder nonverbale rituelle Zuwendung“ an Gott. Für viele Menschen heißt beten, mit Gott zu reden. Aber wie sieht es mit dem Zuhören aus? Wir haben mit Reinhard Grün darüber gesprochen, welche Rolle das hörende Gebet im christlichen Glauben spielt. Reinhard Grün ist 53 Jahre alt, verheiratet und stellvertretender Direktor des Amtsgerichts Wetzlar. Darüber hinaus ist er seit 1999 in der Gemeindeleitung der FeG Wetzlar tätig …

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Überwinden eines Traumas

Rezension zum Film „Die Liebe seines Lebens – The Railway Man“.
Eric Lomax (Jeremy Irvine) liebt alles, was mit Eisenbahnen zu tun hat. Er dient in der Englischen Armee und gerät als Funker im Zweiten Weltkrieg in japanische Gefangenschaft. Dort zwingt man ihn und seine Kameraden, als Sklaven an einer Eisenbahnlinie quer durch den burmesischen Dschungel zu arbeiten. Die japanischen Besatzer gehen mit ihren Gefangenen nicht zimperlich um. In seiner Freizeit zeichnet er eine Karte der Gegend, natürlich mit der Bahnlinie und derem genauen Verlauf. Für sich und seine Kameraden bastelt er außerdem ein kleines Radio-Empfangsgerät, um Nachrichten aus der heimat hören zu können. Als man Lomax deshalb verdächtigt, konspirativ mit den Chinesen zu kooperieren, beginnt für den Funker eine Zeit der Folter.